Veranstaltungen 2026 im Überblick


25. Juni, 19:00 Uhr: Heringer Museumsabend: Fangt den Washington. Die Hessen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
Vor 250 Jahren segelten Tausende Soldaten aus Hessen – und rund 1000 Soldatenfrauen – im Auftrag der Briten über den Atlantik, um George Washingtons Revolution niederzuschlagen. Nur etwa 60 Prozent kehrten wieder zurück. Krankheiten und Gefecht waren dabei nicht die größte Gefahr – sondern die Liebe: Scharenweise verliebten sich deutsche Grenadiere in der Neuen Welt, desertierten und blieben »drüben«.

In seiner unterhaltsamen Lesung zu »Fangt den Washington! Die Rolle der Hessen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg« nimmt Robert Focken sein Publikum mit auf eine abenteuerliche Reise voller überraschender Wendungen. Er erzählt von Freiheitsdrang, neuen Identitäten und Fluchtbewegungen in alle Richtungen – von Schwälmer Bauernsöhnen, die in Amerika Wurzeln schlugen bis zu geflohenen Sklaven, die in Hessen Zuflucht und eine neue Heimat fanden.
Ein Abend, der Geschichte lebendig macht, fesselnd, humorvoll und mit einem frischen Blick auf den Mythos »Soldatenhandel«.


6. August, 18:00 Uhr: Heringer Museumsabend: Von der Pinge bis zum Industriedenkmal - Zur Geschichte des Ruhrbergbaus (Referent Dr. Michael Farrenkopf, Deutsches Bergbaumuseum in Bochum)

Dr. Michael Farrenkopf vom Deutschen Bergbaumuseum in Bochum erläutert die bewegte Geschichte einer der bedeutendsten Industrieregionen Europas. Der Vortrag führt von den frühen Formen des Bergbaus über die
industrielle Blütezeit bis hin zum Strukturwandel und der heutigen Bedeutung als kulturelles Erbe. Dabei werden technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte gleichermaßen in den Blick genommen. Besucherinnen
und Besucher erhalten anschauliche Einblicke in die Arbeitswelt unter Tage sowie in die Transformation der einstigen Zechenlandschaft zu Industriedenkmälern. Die Veranstaltung richtet sich an alle Geschichtsinteressierten und bietet Gelegenheit zum Austausch.


8. August, 9:00 Uhr: Bustour durch das Kalirevier (Buchung über das Ticket-System möglich)

Vor 130 Jahren wurde mit dem Abteufen des ersten Kalischachts im Werratal begonnen, nachdem 1893 mit einer Bohrung das Kalilager entdeckt wurde. Von den einst 15 Kaliwerken bestehen heute noch 4 Standorte.
Auf einer Bustour erhalten die Teilnehmer Einblick in die Geschichte des Kalibergbaus an der Werra. Es werden die Standorte aller ehemaligen sowie der noch bestehenden Kaliwerke angefahren. Auf der Fahrt gibt es Informationen über Geologie, Besonderheiten der Kalilagerstätten, Standortauswahl, Daten zu den noch produzierenden 3 Kaliwerken sowie
Umwidmung von Werken zu Heeresmunitionsanstalten im 3. Reich.


9. August, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr: Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür bietet ein vielseitiges Programm mit besonderen Einblicken hinter die Kulissen. Im Mittelpunkt steht die Sonderausstellung «Zwangsarbeit an der Werra». Baustellenführungen durch das Museumsgebäude stellen die aktuellen Umbaumaßnahmen sowie die zukünftige Gestaltung der Räume vor. Erste Einblicke in die neue Dauerausstellung, die derzeit erarbeitet wird, versprechen neue Perspektiven auf die regionale Geschichte. Der Tag der offenen Tür bietet somit eine seltene Gelegenheit, das Museum in einer Phase des Wandels zu erleben und den Entwicklungsprozess aus nächster Nähe nachzuvollziehen.


9. August, 14:00 Uhr: Workshop für Kinder. Wie entstehen eigentlich Salzkristalle?

Wie entstand das unterirdische Salzgebirge im Werratal, dessen Entdeckung dazu führte, dass die Kaliindustrie zum wichtigsten Arbeitgeber der Region wurde und bis heute das Leben der Menschen vor Ort prägt?
Gemeinsam unternehmen wir eine Zeitreise in die Geschichte des Salzbergwerkes und lernen, wie man selbst Kristalle züchtet. Außerdem gestal-ten wir einen eigenen Miniatur-Förderwagen – perfekt um die funkelnden Schätze später sicher aufzubewahren. Workshop im Rahmen des Tages der offenen Tür im Werra-Kalibergbau-Museum.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Voranmeldung wird gebeten.


31. Oktober: Halloween im Museum